
Bregenz Platz der Wiener Symphoniker 1
La traviata
- Datum & Uhrzeit:18.08.2026 21:00
Vorschau
Verdis La traviata erzählt von Liebe und gesellschaftlicher Doppelmoral; neu inszeniert als Roaring Twenties-Drama am Bodensee.
Veranstaltungsbeschreibung
Verdi s Melodramma in drei Akten aus dem Jahr 1853 hat das Libretto von Francesco Maria Piave. Die Oper wird in italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln aufgeführt. In einem funkelnden Meer aus Champagner, Tanz und Eleganz genießt Violetta Valéry das pulsierende Leben der Pariser Gesellschaft. Doch hinter der glitzernden Fassade sucht diese Frau mehr als Glanz und Vergnügen. Als der junge Alfredo Germont in ihre Welt tritt, scheint ein anderes Leben möglich – eines, das von Liebe und Aufrichtigkeit getragen wird. Doch in einer Welt, in der Geld und gesellschaftlicher Ruf über allem stehen, bleibt für echte Gefühle wenig Raum. Mit La traviata schuf Verdi eine Oper von schmerzlicher Schönheit, mit ergreifenden Arien, eindrucksvollen Chorszenen und einem Orchesterklang, der Sehnsucht und Drama dieser tragischen Liebesgeschichte spürbar macht. Für die Bregenzer Neuinszenierung verlegt der Regisseur Damiano Michieletto die Handlung in die Roaring Twenties. Inspiriert vom Glamour der Great Gatsby-Zeit führt er die „vom Weg Abgekommenen“ in eine Welt, in der scheinbar alles erlaubt ist – außer echter Liebe. Zwischen Jazzclubs und dekadenten Festen, Lebenshunger und Zerbrechlichkeit steht Violetta vor einer Entscheidung, die ihr Schicksal für immer besiegelt. Verdis mutiges Werk war ein Skandal, als es 1853 am Teatro La Fenice uraufgeführt wurde, denn es entlarvte die gesellschaftliche Doppelmoral der Zeit. Mit ihrer spektakulären Kulisse wird die Seebühne zum Spiegel einer Welt, in der eine Frau an der Liebe zerbricht. Unter der musikalischen Leitung von Kirill Karabits und Pietro Rizzo, die ihr Debüt in Bregenz feiern, erlebt das Publikum zum ersten Mal auf der Bregenzer Seebühne eine der bewegendsten Opern der Musikgeschichte. Musikalische Leitung: Kirill Karabits, Pietro Rizzo. Inszenierung, Bühne: Damiano Michieletto. Kostüme: Paolo Fantin. Licht: Alessandro Carletti. Choreographie: Thomas Wilhelm. Video: Roland Horvath. Ton: Alwin Bösch, Clemens Wannemacher.
Quelle: oeticket.com







