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© Karin Vogt

leb‘ wohl, bohème - Die Welt der Margarete Beutler

  • Datum & Uhrzeit:06.11.2026 20:00

Vorschau

Das umfangreiche Werk der Schriftstellerin Margarete Beutler (1876 bis 1949) war lange Zeit ein verschollener und ungehobener Schatz.

Veranstaltungsbeschreibung

Das umfangreiche Werk der Schriftstellerin Margarete Beutler (1876 bis 1949) war lange Zeit ein verschollener und ungehobener Schatz. Fünfunddreißig Jahre nach ihrem Tod findet ihr Enkel Martin Freksa – kurz vor dem Verkauf seines Elternhauses – zwei große, verstaubte Kartons am Dachboden. Schnell wird klar, dass es sich um den Nachlass seiner Großmutter handelt, der so nur knapp vor der Mülldeponie bewahrt werden konnte und von dem Enkel nun nach und nach neu herausgegeben wird. Zusätzlich zu ihren publizierten Gedichtbänden, Texten und Übersetzungen tauchen so über 200 Gedichte, mehr als 50 Erzählungen, sieben Theaterstücke, ein Opernlibretto und ein umfangreiches Romanfragment auf – Texte, die von ihrem abwechslungsreichen Künstlerinnenleben, ihrer „wenig gehüteten, wenig geliebten“ Kindheit, der aufregenden Bohème-Zeit zwischen Künstlercafés und Kabarettbühnen in Berlin und München und ihrem selbstbestimmten Leben am Land erzählen. Sie ist eine schonungslose Beobachterin der existenziellen Armut und der (Frauen-)schicksale in der Großstadt, eine Verfechterin der „freien Mutterschaft“ und der gleichberechtigten Partnerschaft und mitreißend kompromisslos in ihrem Freiheitsdrang, ihrer naturverbundenen Sinnlichkeit und ihrem Wunsch nach alternativen Lebensmodellen. Stefanie Elias verwebt Margarete Beutlers Gedichte und autobiografische Texte zu einem Monodram, welches das abwechslungsreiche und aufregende Leben der Autorin nachzeichnet und durch Oliver Stegers Kompositionen atmosphärisch verdichtet wird. Mit Alice Schneider Konzept und Regie: Stefanie Elias Musik: Oliver Steger Lichtdesign: Andreas Paul Seidl Ticketpreise Vollpreis € 25 Ermäßigt € 18 Ermäßigter Preis Der ermäßigte Preis gilt für alle, für die der reguläre Eintrittspreis eine finanzielle Hürde darstellt – etwa Menschen mit geringem Einkommen, Studierende, Schüler:innen, Arbeitssuchende oder Personen mit niedriger Pension. Wir vertrauen auf Ihre Selbsteinschätzung – ein Nachweis ist nicht erforderlich. Uns ist wichtig, dass ein Theaterbesuch nicht am Eintrittspreis scheitert. Gleichzeitig sind wir als kleines, selbstorganisiertes Theater auf unsere Eintrittseinnahmen angewiesen und freuen uns daher über alle, die den regulären Preis bezahlen können und damit unsere Arbeit unterstützen.

Quellen: Boudicca Events, Stadt Wien

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