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© Kunstuniversität Linz

Linz Reindlstraße 16

Natur, Territorium und Grenzen. Aktuelle Prozesse der Faschisierung

  • Datum & Uhrzeit:02.11.2026 16:15
Linz

Vorschau

Nanna Heidenreich präsentiert in der Ringvorlesung Gender|U ihre Forschungen zu Ökologie, Grenzregimen und Faschisierung der Gegenwart.

Veranstaltungsbeschreibung

Die Abteilung Ästhetik und Pragmatik lädt im Rahmen der Ringvorlesung Gender|U zum Vortrag von Nanna Heidenreich ein. Nanna Heidenreich untersucht in ihrem Vortrag die Schnittstelle von Ökologie und Grenzregimen und Rassismus. Anhand der Grenze zwischen Polen und Belarus, die den ‚Urwald‘ Białowieża durchzieht, zeigt sie, wie ökologische Diskurse genutzt werden, um ausgrenzende Politiken zu legitimieren, und welche Formen von Gewalt daraus entstehen. Gleichzeitig wirft sie einen kritischen Blick auf die komplexen Verflechtungen von Natur, Macht und sozialen Grenzen und hier besonders auf das, was als Grenzfaschismus beschrieben wird. Nanna Heidenreich ist Medienkulturwissenschaftler*in & mittlerweile nur noch gelegentlich Kurator*in für Film/Video und theoretische und politische Interventionen. Nach diversen Stationen an deutschen Hochschulen ist Nanna seit Oktober 2020 Professor*in für Transkulturelle Studien an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Aktuell beschäftigt sie das Thema Alter sowie ‚Alien Species‘, also der Diskurs um sogenannte invasive gebietsneue Arten nach. Ihr Hauptfokus derzeit gilt jedoch der Frage nach der Faschisierung der Gegenwart. Im Wintersemester 2025/26 findet die sechste Ringvorlesung zu intersektionalen Perspektiven auf Geschlechterkonstruktionen statt. Dieses Mal widmen sich die Vorträge den Verschränkungen von Gender und Ökologien . Die Online-Ringvorlesung fragt aus einer kritischen Perspektive nach den Verhältnissen zur Mit-Welt und versammelt machtkritische, rhizomatische, queere, dekoloniale und antifaschistische Perspektiven auf Ökologien. Dabei werden ökologische Krisen als eng mit sozialen Ungleichheiten verflochten verstanden und danach gefragt, wie gerechte und nachhaltige Zukünfte intersektional gedacht werden können. Wir freuen uns auf den Austausch!

Quelle: Boudicca Events

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