
Power and Violence in Walter Benjamin: a Global South Perspective
- Datum & Uhrzeit:27.10.2026 18:00
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Karla Pinhel Ribeiro explores Walter Benjamin’s thought through the lens of Brazil and Latin America, revealing how subaltern experiences have been erased by dominant narratives of
Veranstaltungsbeschreibung
Power and Violence in Walter Benjamin: a Global South Perspective 27. Oktober 2026, 18.00 Uhr Kunstuniversität Linz, Domgasse 1, Expostmusik Gastvortrag von Karla Pinhel Ribeiroim Rahmen der Reihe „relatifs“, der Abteilungen Kunstgeschichte/Kunsttheorie und Kulturwissenschaft. Die Philosophin, Juristin, Politikwissenschafterin und Menschenrechtsexpertin wird das Denken von Benjamin im Kontext von Brasilien und Lateinamerika beleuchten und zeigen, wie somit subalterne Erfahrungen hörbar werden können, die von Fortschrittsnarrativen unsichtbar gemacht wurden. Brazil and Latin America are cultural contexts marked by coloniality, state violence, structural racism, extractivism and multiple forms of popular resistance. Benjamin’s theories allow us to construct critical readings capable of recovering subaltern historical experiences made invisible by official progress narratives. The lecture highlights Benjaminian Gewalt, the aestheticization of political violence and all its efforts that culminate in modern war. Der Vortrag von Karla Pinhel Ribeiro ist in Englisch. Im Anschluss gibt es, wie immer, die Möglichkeit bei Getränken und Snacks mit dem Gast und untereinander zu diskutieren. Wir freuen uns auf Euch! Bekanntermaßen heißt »relatif à« so viel wie »bezüglich«, aber auch »einschlägig«; »être relatif / relative à qn/qc« bedeutet »sich auf jemanden beziehen«. Das »pronom relatif«, das Relativpronomen, ist das »bezügliche Fürwort«, das Wort also, welches im Relativsatz ein Substantiv des übergeordneten Satzes ersetzt. Damit ist das Relativpronomen ein Stellvertreter, der aber ohne den von ihm bezeichneten Referenten nicht existiert. Im Kunstwort »relatifs« klingen Verhältnisse und Beziehungen an, aber auch Verwandte und Relais. Die Veranstaltungsreihe versteht sich so: als eine Schaltstelle zwischen verschiedenen kunst-, kultur- und medienwissenschaftlichen Ansätzen, als Vernetzungsstruktur zwischen Forschungen, die auf den ersten Blick disparat wirken, wie eine Familienfeier, anlässlich derer auf den Tisch kommt, was gerade unter den Nägeln brennt. Internationale Wissenschaftler*innen sind eingeladen, über ihre aktuelle Forschung, ihr Vorgehen und offene Fragen zu sprechen. Wir wollen keine Themen setzen, sondern Forscher*innen mit ihren Passionen und Problemen dazu einladen, im Entstehen begriffene Arbeiten zu präsentieren. Wir möchten eine Atmosphäre schaffen, in der Gewagtes diskutiert wird und sich neue Ideen entfalten können.
Quelle: Boudicca Events




