
Ried im Innkreis Kirchenplatz 13
Präsentation "Der Bundschuh 29"
- Datum & Uhrzeit:03.11.2026 19:00
- Gesprochene Sprachen:🇩🇪 Deutsch
Vorschau
Die 29. Ausgabe der Schriftenreihe des Museums Innviertler Volkskundehaus „Der Bundschuh“ beinhaltet 23 Beiträge von A wie Astrofotografie bis Z wie zauberhafte Misteln aus dem Inn
Veranstaltungsbeschreibung
Der erste Beitrag der neuen Ausgabe ist der Astrofotografie gewidmet. Der junge Autor Niklas Schneiderbauer zeigt eindrucksvolle Aufnahmen und gibt Einblicke in sein Hobby. Welche Güter aus Munderfing vor 1.250 Jahren an das Kloster Mondsee geschenkt wurden beschreibt Franz Daxecker. Claudia Reischl schildert, was die Familie Zötl mit dem Färberwesen in Schärding zu tun hatte und Josef Wiesenberger erzählt vom Beruf seiner „Strigl-Vorfahren“ aus Obernberg. Dass das Landschloss Neuwartenburg in der Marktgemeinde Timelkam auch „Klein Schönbrunn“ genannt wurde und was dort beim Besuch Kaiser Karl VI. anno 1732 geschah, darüber schreibt Alois Baumgartner. Ein weiterer junger Autor ist Simon Wakonig, welcher unter dem Titel „Sehen, Hören, Handeln“ die sinnliche Wahrnehmung in der Feuerbekämpfung des Marktes Aurolzmünster um 1808 behandelt. Gleich weiter geht es mit dem Thema Feuerwehr, durch Alfred Pixner der über die Jubiläen der Feuerwehr der Stadt Ried berichtet. Spannende Informationen über den Missbrauch der Amtsgewalt im Innviertel der 1830er Jahre hat Eva Heitzinger-Weiser gefunden. In Braunau hat sich Philipp G. Bauer intensiv mit der Geschichte der Reichsbrücke Braunau-Simbach beschäftigt. Geschichten über Brandkatastrophen, Feuerschreier, Nacht- und Gefängniswärter aus Braunau und Ried erzählen Tamara und Manfred Rachbauer. Warum die Kaiserin vom Dorfer Bäcker einen Brief erhalten hat und was drinnen stand, darüber schreibt Christoph Hellwagner in seinem Artikel. Über Eisenbahnprojekte im Inn- und Hausruckviertel welche zwar geplant, aber nie realisiert wurden, weiß Willi Jobst zu berichten. Zeitgeschichtlich geht es im Buch weiter. Über den ersten Präsidenten der Innviertler Künstlergilde, Hans Hammerstein-Equord, und dessen Zeit als Dichter und Politiker hat Christian Peterlik intensiv recherchiert. Wie der Alltag und die Ausbildung von Soldaten im Zweiten Weltkrieg aussahen, weiß die junge Autorin Hannah Dullinger zu berichten. Eine Erzählung von Maria Reitinger über den Widerstand eines Innviertler Bauern gegen die Nationalsozialisten hat Ewald Ratzenböck zu Papier gebracht. Martin Brandstötter schreibt über die Geschichte, wie seine Großeltern zu Grundbesitzern wurden unter dem Titel „Die Toten von Osternach“. Von Rosa Beer, einer Krankenpflegerin, und ihrem Leben erfahren wir mehr von Klaus Pumberger. An zwei vergessene Opfer der NS-Zeit – Rudolf Thalmannsböck und Juliana Stockmaier – versucht Richard Jansko zu erinnern. Und einen kurzen Nachtrag zu 90 Jahre Kriegerdenkmal in Ried geben Gerold Falch und Gerald Held. Über die Geschichte ihrer Eltern und deren Kramerladen Wimmer in Altschwendt schreibt Christa Paschl. Zu guter Letzt geht es ab in die Botanik. Michael Hohla erklärt, wie zauberhaft, überirdisch und mirakulös Misteln sind und Heinz Forstinger beschreibt die enge Nähe zwischen Pilzen und Bäumen. Franz Berger und Josef Alois Stempfer widmen ihren Artikel dem ehemaligen Pfarrer von Tumeltsham, Franz von Paula Stieglitz, und wie die Flechtenkunde im Innviertel ihren Anfang fand.
Quelle: TOURDATA





