
Vortrag: Baupläne für den Frieden
- Datum & Uhrzeit:25.02.2027 19:30
Vorschau
Veranstaltungsreihe Friede und Gewaltfreiheit Die Welt hat sich in der letzten Zeit stark gewandelt.
Veranstaltungsbeschreibung
Veranstaltungsreihe Friede und Gewaltfreiheit Die Welt hat sich in der letzten Zeit stark gewandelt. Der Schrecken des Krieges und vielfältiger Bedrohungen ist auch in Europa wieder präsent, außerdem eskalieren viele Konflikte in der Welt. Wir beschäftigen uns mit der Frage ob und wie darauf gewaltfrei, bzw. Gewalt mindernd reagiert werden kann. An drei Abenden werden von den ReferentInnen mögliche Ansätze präsentiert, in Anschluss an die Vorträge ist jeweils auch Zeit für kritische Fragen und Diskussion eingeplant. Baupläne für den Frieden In einem ersten Schritt geht es darum, Phantasien gegen die herrschenden Militärlogiken zu wagen – und damit eine Bauanleitung für den Frieden zu finden. Die gewaltfreie Phantasie kann an den Abertausenden historischen Beispielen des gewaltfreien Widerstands gegen kriegerische Übergriffe oder gegen autoritäre Unterdrückungssysteme anknüpfen. Strategien der Sozialen Verteidigung sind die Blaupause für Staaten, die ihre Sicherheit nicht auf den fragwürdigen Versprechungen der Militärs aufbauen, sondern auf die zivilgesellschaftlichen Kräfte in einem Land. Das Motto lautet: „Stell dir vor, es ist Krieg und alle leisten Widerstand!“ Die Bauphilosophie folgt der Einsicht, dass die Macht der Mächtigen oder eines Aggressors stets der Zustimmung der Menschen bedarf. Das Baumaterial schließlich sind die zahlreichen bewährten Methoden der gewaltfreien Aktion, die in der kritischen Friedensforschung systematisch erarbeitet worden sind und schnell auch in der Praxis eingesetzt werden könnten. Die Frage muss auch gestellt werden, wie sehr eine militärische Verteidigung letztlich die Anstrengungen für eine gewaltfreie Orientierung behindert oder gar vereitelt. Vortragender: Klaus Heidegger, Friedensaktivist (Pax Christi), Autor und Blogger, ehemaliger Vorsitzender der Katholischen Aktion der Diözese Innsbruck.
Quelle: TOURDATA



