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Historische Ansicht des Stifts Schlägl
© Stift Schlägl

Aigen-Schlägl Hauptstraße 14

Wahrhaft glauben - wehrhaft glauben? – Die Bauernkriege in Oberösterreich und ihre Lehre für die Gegenwart

  • Datum & Uhrzeit:23.09.2026 17:30
  • Gesprochene Sprachen:🇩🇪 Deutsch
ServiceProcessionPilgrimageOther ReligiousTalksTalkDiscussion
Freier Eintritt

Vorschau

Vesper & Dialog im Stift Schlägl mit Bischof Dr. Manfred Scheuer und Superintendent Dr. Gerold Lehner

Veranstaltungsbeschreibung

Der Bauernkrieg 1626 brachte das erste Mal die Schrecken des Dreißigjährigen Kriegs unmittelbar nach Oberösterreich. Die Verpfändung des Landes an das Herzogtum Bayern und die damit verbundene hohe Steuerbelastung, Klimaverschlechterung und nicht zuletzt die rigorose Gegenreformation führten zu einer Rebellion, die weite Teile des Landes erfasste und hohen Blutzoll forderte. Vorrangige Ziele der Rebellen waren die Beendigung der bayerischen Besatzung und die Rücknahme der Rekatholisierungsmaßnahmen. Im Mai 1626 besetzten Rebellen unter Christoph Zeller das Stift Schlägl, um die Grenze zu Böhmen abzusichern. Nach dem Scheitern eines Waffenstillstands, ließ der Bauernführer David Spatt am 21. Oktober das Stift Schlägl samt einigen umliegenden Dörfern und Gehöften niederbrennen. Bischof Dr. Manfred Scheuer und Superintendent Dr. Gerold Lehner erinnern im gemeinsamen Gespräch an diese Ereignisse und machen sich Gedanken über den Stellenwert von Glaube und Wahrheit, Freiheit und Toleranz im 21. Jahrhundert.

Quelle: TOURDATA

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